Positionen


Unsere Werte

Als Liberale bekennen wir uns zu einem Menschenbild, das die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt des politischen Handelns stellt. Diese Freiheit ist vor allem die Freiheit von Zwang und vor dem Einfluss lenkender, bevormundender und die freie Persönlichkeitsentfaltung beschränkender Einflüsse.

Sie kommt allen Menschen aufgrund ihrer Gleichwertigkeit in gleicher Weise zu. Wir lehnen eine Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund von Merkmalen wie (ethnischer) Abstammung und Herkunft, Geschlecht, Religion, sexueller Identität und Orientierung ab.

Liberale Bildungs- und Hochschulpolitik ist der Einsatz für größtmögliche Freiheit des Einzelnen bei der Wahl des Ausbildungs- und Berufsweges, im Studium, in der Lehre und der Forschung. Insbesondere die Meinungs-, Informations-, Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit müssen vor überbordendem staatlichem Einfluss geschützt werden. Eine freie Gesellschaft mit freien Bürgern halten wir für den besten Weg, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Im Bereich des Hochschulwesens hat der Staat ein weitgehendes Monopol, kontrolliert die Studienbedingungen und den Zugang zu Berufen. Anders als in der freien Wirtschaft kann bei der Wahl der Hochschule und des Studienganges nicht zwischen grundsätzlich unterschiedlichen Anbietern ausgewählt werden. Ein Wettbewerb um die besten Studienbedingungen mit dem Ziel, zufriedene Studenten zu gewinnen, findet kaum statt. Hochschulen treten ihnen gegenüber weniger als Dienstleister und Partner, sondern oft als Verwaltungsbehörde auf, die Möglichkeiten einschränkt und Bildung unter Bürokratie erstickt.

Der Verfassten Studierendenschaft, wie sie in §§ 108 ff. HochSchG beschrieben ist, kommt daher die Aufgabe zu, dieses Ungleichgewicht zu verringern. Sie ist mit ihren Organen Dienstleisterin für die Studenten, vertritt gemeinsame Interessen und sorgt dafür, dass die Rechte des Einzelnen von der Universität beachtet werden.