21.10.2012

LHG verschenkt Doktortitel

Bei der Erstsemesterbegrüßung am 17.10.2012 hat die LHG mit einer Doktortitelverschenkaktion für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Dissertationsprojekten und Plagiatsfällen geworben. Schaut doch mal in der Bildergalerie rein!

Seit Monaten wird in den Medien über Plagiatsaffären bei Politikern und ihren Dissertationen berichtet. Doch diese öffentlich diskutierten Fälle sind lediglich die Spitze des Eisbergs. Auch außerhalb von Funk, Fernsehen und Printmedien werden immer wieder neue Fälle aufgedeckt. Wir fordern daher:

  • Gezielte Plagiatsverfolgung statt Generalverdacht

Die Hochschulen müssen mit entsprechender Technik zur Plagiatsbekämpfung ausgestattet werden, um schwarze Schafe effektiv sanktionieren zu können, dabei aber nicht alle Promovierenden und Promovierten unter Generalversdacht zu stellen.

  • Qualität statt Quantität

Qualität und wissenschaftlicher Mehrwert müssen als Anspruch einer Dissertation gelten. Wir fordern Anreizmechanismen, die qualitativ hochwertige Promotionsvorhaben begünstigen, um den hohen Stellenwert des Doktortitels zu erhalten.

  • Innovative Promotionsformen

Wir fordern den Ausbau innovativer Promotionsformen wie beispielsweise Graduiertenkollegs, Nachwuchsforschergruppen und Research Schools. Dadurch sind in den vergangenen Jahren Möglichkeiten entstanden, wissenschaftliche Kompetenz zu bündeln und hohe Qualitätsstandards sicherzustellen.