Lass die Hochschulpolitik-Bubble platzen!


Hochschulpolitik nur was für den elitären Kreis der Politiknerds? Finden wir nicht. Als
Liberale Hochschulgruppe möchten wir jedem nicht nur die Chance der Beteiligung geben, sondern auch die Möglichkeit. Was ist das StuPa, was macht eigentlich der AStA und wer sind diese Hochschulgruppen? Viele Abkürzungen, keine Erklärung und nur unzureichende Informationen auf irgendwelchen dubiosen Websiten.
Viele Fragen, die sich vermutlich alle Studierenden früher oder später stellen und nur aus eigener Recherche eine Antwort darauf bekommen. Wir finden, das muss anders sein!

Der AStA verwaltet unsere Semestergebühren und hat damit die Hoheit über zweistellige Millionenbeträge, die er ausgibt. Zudem ist er unsere Vertretung gegenüber der Univerwaltung. Und wir haben die Chance zu bestimmen wer das tut durch Uniwahlen. Leider sind, auch durch Corona die Zahlen bei der Wahlbeteiligung enorm eingebrochen – keine 3% legitimieren aktuell unsere Gremien. Ob das durch fehlende Informationen, völlig unnötig aufgebauschte Bürokratie bei der Beantragung der Briefwahl oder ähnliches passiert ist: Wir wollen es ändern!

Deswegen fordern wir eine in die Ersti-Woche eingebundene verpflichtende Vorstellung der Gremien für alle Erstsemester, in der umfangreich über die Organe und ihre Aufgaben aufgeklärt wird, sodass jeder einen Einblick in die Arbeit, die Prozesse und Aufgaben erhält. Desweiteren setzen wir uns für Onlinewahlen ein, damit das Studierendenparlament von möglichst vielen Studierenden der JGU legitimiert wird und die Wahl hürden- und barrierefrei ablaufen kann. Dadurch haben mehr Studenten die Möglichkeit an diesen Wahlen teilzunehmen.

Unser Ziel ist es, dass jeder Studierende einsehen kann und weiß, was mit seinem Semesterbeitrag passiert, wo er Hilfe bekommen kann und wie er sich in Hochschulpolitik einbringen kann. Gerade dadurch, dass der AStA enorme Summen verwaltet, fordern wir als Liberale Hochschulgruppe einen Jahresabschlussbericht. Wir begrüßen, dass es bereits einen sehr detaillierten Haushaltsplan gibt, allerdings gibt es keine Veröffentlichung dessen, was tatsächlich mit dem Geld passiert, welche Projekte unterstützt werden und wer davon profitiert. Wir fordern den Asta auf, seine Finanzen für alle zugänglich offenzulegen. Jeder Studierende hat ein Recht darauf zu wissen, was mit seinem Beitrag passiert!